+++ Opfer der Verkehrswende: Schaeffler-Gruppe schließt Standort in Dortmund +++

Noch ist nicht klar, wie schwerwiegend die Auswirkungen für die Belegschaft letztlich sein werden. Eines jedoch steht sicher fest: Dortmunds letzter großer Autozulieferer macht dicht. Die Schaeffler-Gruppe muss ihren Dortmunder Standort schließen. 430 Arbeitsplätze werden gestrichen. 

Der Standort Dortmund ist primär für die Herstellung von Fördereinheiten und Tankgeber zuständig. Dieser ist als Sensor für den Füllstand in fast jedem deutschen Mittel- und Oberklassewagen eingebaut. Allerdings werden die Teile nur in Verbrennern benötigt, nicht aber in E-Fahrzeugen.

Das EU-weite Verbrennerverbot ab 2035 und die Verkehrswende hin zur Klimaneutralität treffen den Standort der Schaeffler-Gruppe daher besonders hart. Sie bilden die Hauptgründe für das Aus des Dortmunder Standortes.

Zwar sind dies übergeordnete Prozesse, an denen die Dortmunder Lokalpolitik nicht unmittelbar beteiligt ist. Unabhängig davon trägt auch die Kommunalpolitik der vergangenen Jahre eine Mitverantwortung. Egal ob unter Sierau, Westphal oder nun Kalouti – alle Stadtverwaltungen der letzten Jahre sprachen sich energisch für die Verkehrswende aus und setzten Maßnahmen zu ihrer Umsetzung durch. Jedes Wort des Bedauerns seitens der Stadteliten über die Standortschließung ist nichts als Heuchelei. 

Die Mitarbeiter des Schaeffler-Standortes brauchen keine Krokodilstränen, sondern eine Politik, die ihre Interessen vertritt. Es braucht eine Kehrtwende in der Verkehrswende!

Ihre 

AfD-Ratsfraktion

Lizenzhinweis Bild:  Reinhold Möller, Shanghai recycling transport tricycle, CC BY-SA 4.0