+++ „Omas gegen rechts“ – Wie unabhängig und überparteilich sind sie wirklich? +++
Kürzlich berichtete der „Nordstadtblogger“ über die Arbeit der „Omas gegen Rechts“, die im August 2025 ihre Dortmunder Ortsgruppe gründeten. Gelobt wird die vermeintlich kreative Arbeit des Vereins gegen die AfD durch selbst getextete Lieder, Infostände und Sprechchöre. Wer selbst schon einmal einen solchen Auftritt erlebt hat, weiß, dass die Grenzen zwischen Kreativität und Peinlichkeit fließend sind.
Ebenso suggeriert der Text, dass es sich hierbei um eine kleine, aber unabhängige Gruppe handeln würde, die sich noch im betagten Alter furchtlos der angeblichen Gefahr des Rechtsextremismus in den Weg stellt. Auch die „Omas gegen Rechts Deutschland e.v.“ sprechen auf ihrer Webseite von Überparteilichkeit und Ehrenamt. Handelt es sich bei den Omas gegen Rechts“ also wirklich nur um liebenswerte Omis, die ihre Freizeit selbstlos dem Kampf um die Demokratie zugunsten folgender Generationen opfern?
Ganz so unabhängig und „parteiübergreifend“ wie behauptet sind Dortmunder „Omas gegen Rechts“ nämlich nicht. Noch ist unklar, ob und inwieweit die Dortmunder Gruppierung bereits Steuergelder erhielt, wie dies schon in anderen Regionen passierte. Im vergangenen Jahr räumte die Bundesregierung ein, dass eine Regionalgruppe der Omas 5000 Euro für Aktionen im Raum Buxtehude bekam, direkt aus der Kanzleramt-Schatulle von Olaf Scholz.
Außer Frage steht aber, dass die Dortmunder „Omas gegen Rechts“ mediale und symbolische Schützenhilfe der Stadtelite genießen. 2025 war bereits Ex-OB Thomas Westphal auf Infoständen der Gruppierung zu Gast. Andere Lokalpolitiker, wie etwa die linke Oberbürgermeisterkandidatin Fatma Karacakortoglu posieren ebenso gerne mit den Omas. Auch die Nutzung des Dortmunder Stadtwappens zu politischen Zwecken sah man den Omas nach, während die AfD dafür eine Unterlassungserklärung unterschreiben sollte. Die angebliche Überparteilichkeit der Omas bezieht sich also lediglich auf das linke Spektrum, mit dem man tief verwoben ist.
Das übliche „David gegen Goliath“-Bild, welches Linke von ihrem Kreuzzug gegen die Opposition gerne zeichnen, ist also weit hergeholt. Nicht sie selbst begeben sich durch ihr politisches Engagement in Gefahr, sondern ihre Gegner. Nicht sie werden für ihren Mut geächtet, sondern ihre Gegner. Sie sind Teil des Systems und behaupten das Gegenteil, um besonders mutig zu wirken. Dies gilt in besonderem Maße auch für die „Omas gegen Rechts“.
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AfD-Ratsfraktion
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