+++ Linker „Geierabend“ hat hoffentlich ausgegeiert +++

„Geschieht kein Wunder, ist es vorbei mit dem Geierabend“. So heißt es schon fast herzzerreißend bei den RN. Ich dagegen kann nur hoffen, dass dieses Wunder ausbleibt und der Geierabend mit seiner Insolvenz endgültig ausgegeiert hat!

Nach dem Start 1992 war das bunte Ensemble viele Jahre mit seinem unkonventionellen karnevalistischen Ruhrpott-Programm tatsächlich eine Bereicherung des Bühnenprogramms für Dortmund. Es waren die Charaktere, die tollen Gags und die kritische Ruhrpottler-Selbstkritik an diversen Dortmunder Verhältnissen, die das ganz spezielle Bühnenspiel auszeichneten. Das waren die Zeiten, als man in einer langen Menschenschlange ab 5 Uhr morgens bei Wind und Wetter auf dem Ostenhellweg anstand, um Karten zu ergattern….

Dann allerdings mutierte die Truppe um den „Steiger“ und den „Präsi“ mehr und mehr zu einer niveaulosen linken Proll-Truppe, und die Besucherzahlen begannen zu sinken. Es war immer weniger Geld da, jetzt ist keines mehr da. Die „Geierabend Flattermann-Factory gUG“ ist zahlungsunfähig. Ensemble-Leiter Kaysh ließ tief auch in die Abgründe des eigenen Versagens blicken, als er zugab, dass man seit Jahren keine Gema-Gebühren an die Verwertungsgesellschaft abgeführt hatte. Auch hier gilt einmal mehr: Künstler sind selten gute Buchhalter und Chefs und auch bei politischen Künstler-Aussagen kommt zumeist nur dummes Zeug heraus.

Gerne hatte die linke Alternativ-Truppe regelmäßig auch den „Pannekopp-Orden“ an öffentliche Personen verliehen. Im heutigen Licht gebührt der „Pannekopp-Orden“ sicher Kaysh und seiner Truppe, die es schafften, Programm und Finanzen gleichermaßen herunter zu wirtschaften.

Mit der Ticket-Kaufverweigerung haben die Bürger sicher dem linken Krawall-Programm Rechnung getragen. Wer kommt auch schon zur Zeche Zollern, um sich dann auch noch beschimpfen zu lassen? Die linken Krawallos haben eines eben noch nicht begriffen: Links ist eben nicht mehr beautiful wie noch vor Jahren, und die hohen Ticket-Preise haben zusätzlich abgeschreckt.

Und was passiert nun? Jetzt passiert natürlich das, was alle finanziell schwachbrüstigen linken Kulturschaffenden der sogenannten „freien Kulturszene“ versuchen: Man wird versuchen, sich an die Stadt heran zu wanzen, um Geld für sich abzuzweigen. Die Gespräche mit den Linken, Grünen und den Genossen im Stadtrat laufen bestimmt schon – wetten?

Heiner Garbe