+++ Kriminalstatistik 2025: Fallzahlen weiterhin hoch, Ausländer erneut stark überrepräsentiert +++

In einer krisengeplagten Stadt wie Dortmund muss jeder noch so kleine Erfolg gefeiert werden, um die öffentliche Moral zu stabilisieren. Rund ein Drittel der Dortmunder will die Stadt einer Umfrage zufolge verlassen. Ein Hauptgrund: die hohe Kriminalität.

Laut aktueller Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) sank die Kriminalität 2025 leicht um 5,4 Prozent im Vorjahresvergleich. In fast allen Deliktgruppen ist ein leichter Rückgang zu erkennen, während die Zahl der Wohnungseinbrüche allerdings um zehn Prozent anstieg. Auch die Zahl der Morde und der Straftaten gegen die persönliche Freiheit stieg an. Betrachtet man die Kriminalität pro 100.000 Einwohner, liegt Dortmund nicht mehr auf Platz Eins, sondern „nur noch“ auf Platz 2 hinter Düsseldorf.

Ein Grund zum Aufatmen also? Keineswegs, denn der Rückgang der Kriminalität ist kein Dortmunder Phänomen, sondern Landestrend. Im Zehnjahresvergleich liegt die Delinquenz weiterhin auf einem hohen Niveau. Anfang 2026 wurde Dortmund zudem von einer Reihe von Schießereien erschüttert, bei denen ein Kioskbesitzer in der Nordstadt starb. Alles andere als beruhigend.

Fast die Hälfte aller Tatverdächtigen (47,2%) sind weiterhin Ausländer. Deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund werden nicht einberechnet, was die Statistik verzerrt. Etwa zehn Prozent der Tatverdächtigen sind dabei Ausländer ohne Aufenthaltsberechtigung. Die fünf häufigsten Herkunftsländer der Tatverdächtigen sind Syrien, Rumänien, Türkei, Polen und Albanien.

Jörg Ziegler, leitender Kriminaldirektor in Dortmund, umschrieb die Gründe für das weiterhin hohe Kriminalitätsniveau: „Gewaltakzeptierende Einstellungen, die vermehrt da sind, Befürwortung antiquierter Männlichkeitsbilder, aber auch fehlende Kritik- und Konfliktfähigkeit“. Wer zwischen den Zeilen liest, weiß genau, was das bedeutet.

Ihre
AfD-Ratsfraktion