+++ Kirche zieht in Marten aus – Zigeuner ziehen ein +++

Erst im Juni gab die katholische Kirche die Martener Kirche „Heilige Familie“ im Sadelhof auf: Immer weniger Schäflein in den Messen, zu hohe laufende Unterhaltskosten für den beeindruckenden Sakralbau von 1899 im neugotischen Stil. Kaum war die letzte Messe in Marten gelesen, gab es dann am letzten Freitag eine Entweihung der besonderen Art: Als Premiere der nunmehr zivilen Kirchennutzung zeigte die Veranstaltung des Ostwallmuseums mit Geldern des städtischen Kulturamtes Texte und Bilder, die demonstrieren sollten, wie Roma und Sinti über Jahrhunderte entrechtet und aus dem Gemeindeleben ausgeschlossen wurden. 

Dann der wohlinszenierte Höhepunkt der Jammer-Veranstaltung: Eine zigane Aktivistin zog mitten im Kirchenschiff blank. Vor einem herabhängenden weißen Leinentuch entfernte sie nach und nach in einer Art Oberkörper-Strip die weiße Bluse mit roten Flecken und gab den Blick frei auf ihre beiden Brüste. Dabei hielt sie einen roten Wollfaden zwischen den Zähnen. Lächerlich ernst und schweigend verfolgten die rund 40 Besucher überwiegend aus der grün-linken Szene der Stadt die Darbietungen und applaudierten dann frenetisch. Zuvor hatten die Leiterin des Ostwall-Museums Regina Selter und die dritte Bürgermeisterin Britta Gövert (Grüne) die Veranstaltung mit dem Titel „Reclaiming the Space of Worship – An Artistic Manifesto“ gelobt.

Ich kann nur sagen: Pfui Teufel! Welch ein Umgang mit unseren Bürgern! Diese Inszenierung in der Kirche war eine widerliche Veranstaltung, die die christliche Religion einmal mehr mit Füßen trat. So etwas gehört sich nicht in einer Kirche, selbst wenn sie ein paar Wochen zuvor als kirchenreligiöser Ort formal aufgegeben worden war. Viele Martener, die in dieser Kirche getauft wurden und hier ihre religiöse Erziehung erhielten, hängen natürlich weiter an dieser denkmalgeschützten Kirche. Ich frage mich, warum von den Göverts und Selters dieser Welt nicht mal eine Moschee oder eine Synagoge in Anspruch genommen wurde. Dazu ist man aber zu feige, weil man weiß, dass Moslems und Juden das zu Recht nicht mit sich und ihrer Religion machen ließen.

Schon der Titel der Ausstellung („Den Raum zurückerobern“) machte aber allen unseren Bürgern deutlich, worum es hier ging. „Reclaiming the space“ läuft seit Jahren in unserer ganzen Stadt: Über 14000 Zigeuner eroberten inzwischen Dortmund, mehr als 25 Mio. Euro kostet das unsere hoch verschuldete Stadt jedes Jahr. 

Heiner Garbe, Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion Dortmund