Afrika-Haus verlangt erneut staatliche Subventionen – Dortmunder Steuerzahler soll buntes Prestigeprojekt retten
Das Afrika-Haus, welches von der Initiative „Africa Tide Union e.V.“ betrieben wird, ist nach eigenen Angaben aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geraten.
Ziel von Afrika-Haus und Trägerverein ist es nach Angaben der Stadtverwaltung, eine „Anlaufadresse für Menschen unterschiedlicher afrikanischer Herkunft“ zu schaffen und ein „Zentrum für die Repräsentation afrikanischer Kulturen“ aufzubauen.
Die Steuergelder sollen aus Mitteln des Dortmunder Kulturbüros an den afrikanischen Trägerverein fließen.
Während Deutschland und Dortmund vor einer Wirtschaftskrise stehen, zahlreiche Unternehmen von Pleite bedroht sind und Bürger dieser Stadt drohen in Arbeitslosigkeit zu geraten, möchte die Stadt Dortmund Einrichtungen, die für jenes „bunte Dortmund“ stehen, welches die Stadteliten als Maß ihres Handelns begreifen, mit üppigen Steuergeschenken retten.
Dass sich Einwandergruppen Rückzugsräume schaffen, um ihre Kultur und Bräuche zu pflegen, ist nachvollziehbar – der Dortmunder Steuerzahler muss dies allerdings nicht finanzieren.
Die AfD-Fraktion Dortmund wird daher im Kulturausschuss gegen die Förderung des Afrika-Hauses mit 90.000 Euro stimmen.
Ihre
AfD-Fraktion Dortmund