+++ Abstimmung per Gaspedal – Auto bleibt beliebtestes Verkehrsmittel +++
Der Kampf gegen den Individualverkehr und das Auto als links-grünes Feindbild steht im Zentrum der etablierten Stadtpolitik. Keine Gelegenheit wird ausgelassen, um eine Autofahrt innerhalb Dortmunds beschwerlicher und teurer zu machen. Parkmöglichkeiten werden kontinuierlich abgebaut, während Radwege stetig ausgebaut werden. Klammheimlich dürfte sich so mancher Altparteienfunktionär sogar über den Anstieg des Spritpreises auf weit über 2€/Liter freuen.
Und dennoch – das Auto bleibt das bevorzugte Verkehrsmittel der Dortmunder. Laut den Ergebnissen der Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten wird knapp die Hälfte aller Wege im Auto zurückgelegt. Im Vergleich zu 2019 hat sich dieser Wert nicht verändert. Zwar wurden vergleichsweise weniger Kilometer pro Tag mit dem Auto zurückgelegt. Gleichzeitig stieg die Zahl der PKW pro Haushalt im Vergleich zu 2019 von 1,2 auf 1,3 an.
Der Anteil des Radverkehrs an allen Wegen der Dortmunder ist dagegen nur um drei Prozentpunkte auf 13 % gestiegen. Von den Verfassern des Berichts wird dies als „deutlicher“ Bedeutungsgewinn verkauft. Der ÖPNV hat sogar an Bedeutung verloren: Nur 20 % der Wege werden mit Bus und Bahn zurückgelegt. 2019 waren es noch 22 %.
Wie man es auch dreht und wendet – das Auto ist für Dortmund ein unverzichtbarer Bestandteil der Mobilität. Die Dortmunder können und wollen vielfach nicht auf ihr Gefährt verzichten. Ein Festhalten an der Verkehrswende ignoriert die Wünsche der Bürger und die Erfordernisse ihres Alltags.
Ihre
AfD-Ratsfraktion