+++ Skandal im Migrationsamt – Afghane soll Papiere für Landsleute gefälscht haben +++
Zum 1. Januar 2025 schuf die Stadt ein eigenständiges Amt für Migration, das aus der bisherigen Ausländerbehörde hervorging. Dort werden seitdem zentrale Aufgaben rund um Zuwanderung, Aufenthaltsrecht und Einbürgerung gebündelt.
Nun ereignete sich im Migrationsamt womöglich der erste große Skandal. Ein afghanischer Ex-Mitarbeiter soll in 24 Fällen Dokumente manipuliert haben, um anderen Afghanen die Einreise zu ermöglichen. Unklar ist, ob den unrechtmäßig Begünstigten die Einreise gelungen ist. Der Mann fiel bereits während seiner Dienstzeit mit zahlreichen Fälschungs- und Manipulationsversuchen von Dokumenten auf. So soll er im Frühjahr 2025 eine Eheurkunde zwischen ihm und seiner angeblichen Frau aus dem Iran gefälscht haben. Anschließend sei es laut Dortmunder Rechnungsprüfern zur illegalen Einreise der Frau gekommen.
Skandalös ist auch die Tatsache, dass der Mann trotz Bedenken des Migrationsamts im Fachbereich „ordnungsgemäße Durchsetzung des Ausländerrechts“ eingesetzt wurde. Warum die Bedenken ignoriert wurden, ist unklar.
Nach seiner Kündigung Ende 2025 wechselte der Beschuldigte in die Verwaltung einer anderen Kommune. Kürzlich zeigte die Stadt Dortmund ihn aufgrund der Vorwürfe an.
Die AfD-Ratsfraktion wird dem Fall weiter nachgehen. Ob es weitere mögliche Fälle illegaler Schleusung gab, ist noch unklar. Im Interesse der Dortmunder Stadtgemeinschaft müssen solche Vorgänge präventiv eingedämmt werden.
Ihre
AfD-Ratsfraktion