+++ Beteiligungsvereinbarung für Windenergie: Gibt es bald ohnehin keine Flächen mehr? +++

Der Rat der Stadt beschloss in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 09.07.2026, Beteiligungsvereinbarungen mit den Trägern von Windenergieanlagen zu verhandeln und abzuschließen. Zudem sollen die Erträge der Vereinbarungen in Projekte des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung fließen. Kurzum: Dortmund will weiter verstärkt auf Windenergie setzen.

Ratsherr Dr. Gerd Rojahn begründete für die AfD-Fraktion, warum dies ein Irrweg ist:

„Es ist ein weiterer irrelevanter Beitrag zur Energiewende. Ich möchte diese Irrelevanz begründen: Morgen wird beim Regionalverband Ruhr über den Regionalplan des Ruhrgebiets und eine Änderung für Windenergieflächen entschieden. Und tatsächlich wird in diesem Plan auch ein Zipfelchen für Dortmund enthalten sein. Dann ist Aus die Maus. Sobald der Plan rechtskräftig wird, entfällt die Privilegierung, womit es faktisch keine weiteren Flächen für Windenergie geben wird. Ob sich hier in Dortmund dann bei Ausschreibungsverfahren überhaupt noch jemand mit Anlagen beteiligen wird, ist für mich ein weiteres großes Fragezeichen. Verhandlungsbedarf wird es also womöglich gar nicht geben“.