+++Die „Quartiersdemokraten“+++

Ach ja, im neuzeitlich „total“ gutmenschlichem Jargon ist „Quartier“ die absolut freundliche Umschreibung eines Freiluftgefängnisses für den Stadtbewohner der Neuzeit. Und da Rechtsextreme, auch bekannt als Nazis, immer noch eine herausragende Gefahr für unser grün-rot lackiertes, radikales Ratsestablishment sind, müssen diese eingehegt und sozusagen neutralisiert werden. Im QUARTIER. Ach ja.

Aber erst einmal ein wenig zurück auf der Zeitleiste:
Lange Zeit zählte der „Nazi-Kiez“ in Dortmund-Dorstfeld zu den Aushängeschildern der Neonazi-Szene im Westen. Die Hochzeiten sind vorbei, die bekanntesten Gesichter dieser Jahre sind mittlerweile verzogen oder gestorben und auch die optische Präsenz ist größtenteils verschwunden. Gegen das vermeintliche braune Erbe, ach ja??, geht die Stadt, nein, das grün-rote, radikale Ratsestablishment, seit Jahren mit einem eigenen Demokratie-Er-/Entziehungsprogramm für den Stadtteil vor. Die „Quartiersdemokraten“ sind eine „Fachstelle zur Prävention von Rechtsextremismus im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld“. Seit 2017 unterstützt das Projekt „engagierte Personen und Initiativen, die sich für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft einsetzen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus nachhaltig zu stärken“, schreiben sie auf ihrer Seite. 


Was immer das heißen soll. Wahrscheinlich Geld abgreifen von denen, die arbeiten gehen, um davon in Ruhe leben zu können. Aber nicht noch, um am Feierabend oder Wochenende in ihrem (dem der Arbeiter und Angestellten) „Freiluftgefängnis“ diesen aufdringlichen Hetzkampagnen ohne Entrinnen ausgesetzt zu sein.