+++ Wer kommt, der bleibt: Zahl der Abschiebungen aus Dortmund noch geringer als 2024 +++

Aktuell befinden sich in Dortmund 1.256 ausreisepflichtige Migranten, dessen Abschiebung nur dank einer Duldung der kommunalen Ausländerbehörde ausgesetzt wurde. Ein wesentlicher Teil der Personen stammt aus der Türkei, Nigeria, Guinea und dem Irak.

Zudem befinden sich mehr als 14.000 Syrer in der Stadt, von denen viele den Sturz der Assad-Regierung in ihrer Heimat bejubelten. Obwohl damit ein wesentlicher Grund für ihre „Flucht“ nach Deutschland entfiel, unternehmen weder Bund noch Länder irgendwelche Anstrengungen zur Rückführung. Ähnliches gilt für viele der rund 2.000 in Dortmund lebenden Afghanen, deren Land schon lange weitestgehend befriedet ist.

Dementsprechend niedrig ist die Zahl der Abschiebungen aus Dortmund, die 2025 sogar unter der ohnehin geringen Zahl des Vorjahres lag. Waren es 2024 noch etwas über 70 Rückführungen, wurden zwischen Januar und Anfang Dezember 2025 nur 57 Personen abgeschoben. Weiterhin dauert die Rückführung eines Migranten zwischen einem und fünf Jahren. Ein Großteil der versuchten Abschiebungen scheitert darüber hinaus aus verschiedensten Gründen und Vorwänden.

Auch wenn die Verantwortung für dieses womöglich absichtliche Versagen bei der Landesregierung liegt, dürfte man darüber in der tendenziell migrationsfreundlichen Stadtverwaltung nicht unzufrieden sein. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit sprach sich die Mehrheit des Rates in der Vergangenheit für die Aufnahme weiterer Migranten aus, geduldet und flankiert von der CDU.

Es liegt nun am neuen Oberbürgermeister Kalouti, schärfer in der Migrationspolitik zu agieren, wofür ihm jedoch der nötige Rückhalt aus der eigenen Partei fehlt.

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