„Wehret den Anfängen“: Mahnung von jüdischem Historiker kam bei Gleichstellungsbeauftragten nicht an
Bei Maresa Feldmann war diese Mahnung „Wehret den Anfängen“ des jüdischen Historikers offenbar nicht angekommen. Nur ein paar Tage später, am 7.2.18, warf sich jedenfalls die Leiterin des Dortmunder Gleichstellungsbüros als selbsternannte Säuberin ihres bevorzugten gesellschaftspolitischen Umfelds im Rathaus vor Frauen – Männer waren nicht zugelassen – stolz in die Brust: „Wie schön, dass wir heute die AfD von der Veranstaltung fernhalten konnten!“ Und weiter ging es mitten im Rathaus auf der einseitig polemisierenden Anti-AfD-Veranstaltung der Maresa „Blaustrumpf“ Feldmann mit einem „passenden“ Referenten. Der forderte, konsequent AfD-Parteimitglieder samt deren Familienangehörigen und Kindern aus Freizeitvereinen (hier: „Radsportverein“) heraus zu drängen, um diese gesellschaftlich zu isolieren. Heraus drängen war stark angesagt auf dieser Veranstaltung: Die Gleichstellungsbeauftragte ließ den von der AfD-Ratsfraktion entsandten und angemeldeten Fraktionsreferenten Matthias Helferich erst aus dem Raum und dann auch noch aus dem Rathaus werfen. Der Vorgang führte zu einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Feldmann, die AfD platzierte einen Dringlichkeitsantrag im Stadtrat, der Oberbürgermeister prüft nunmehr den Vorgang. Maresa Feldmann, die nicht auf der Holocaust-Gedenkveranstaltung gesichtet wurde, hatte möglicherweise den Mut zum Ausleben ihrer politischen Säuberungsideologie durch das Vorpreschen demokratisch verirrter Fußballfunktionäre schlichten Gemüts gewonnen, die marktschreierisch in den Wochen zuvor gefordert hatten, AfD-Mitglieder aus den Vereinen zu entfernen. Das wiederum hatten natürlich sämtliche Presseorgane genüsslich und immer wieder berichtet. Die mahnenden Sätze eines israelischen Wissenschaftlers zum Umgang mit der AfD wollten sie hingegen dem deutschen Volk nicht näherbringen. Warum nur, fragt sich der Bürger – und denkt dann an die nächste Wahl.